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Pressemitteilung 01/2008

Mitteilung der Pressestelle des Amtes Joachimsthal (Schorfheide)

Nr. 01/2008

Um den täglich anfallenden Anfragen von Presse, Rundfunk und Fernsehen und um dem Informationsbedürfnis der Bürger und Bürgerinnen der Stadt Joachimsthal nachzukommen geben die Stadt Joachimsthal und das Amt Joachimsthal (Schorfheide) zu den neuerlichen Entwicklungen im Fall des Herrn K. folgende gemeinsame Presseerklärung heraus.

Die Stadt Joachimsthal und das Amt Joachimsthal (Schorfheide) wurden, ebenso wie die Bürger und Bürgerinnen der Stadt Joachimsthal, davon überrascht, dass die Therapieeinrichtung die Therapie mit Herrn K. abgebrochen hat und Herr K. nach Joachimsthal zurückgekehrt ist. Auch wir haben im Vorfeld weder vom Justizministerium des Landes Brandenburg noch anderen übergeordneten Behörden Informationen erhalten. Es ist uns somit nicht möglich Auskünfte dahingehend zu geben, inwieweit der Therapieort von Herrn K. in Erfahrung gebracht werden konnte. Dieser Ort der Therapie war weder der Stadt Joachimsthal noch dem Amt Joachimsthal (Schorfheide) bekannt. Da wir keine Kenntnis von der Rückkehr des Herrn K. hatten, war es uns auch nicht möglich, auf diese in irgendeiner Form zu reagieren. Dies schließt ebenfalls ein, dass eine Information der Bürger und Bürgerinnen der Stadt Joachimsthal nicht in unseren Händen lag.
Wir sind jedoch im Interesse aller Beteiligten darum bemüht, dass eine baldige Lösung gefunden wird. Diesbezüglich arbeiten wir, wie schon im Vorfeld, eng und gut mit dem Landkreis Barnim und insbesondere mit dem Landrat des Landkreises Barnim Herrn Bodo Ihrke und den zuständigen Instanzen der Polizei zusammen. Inwieweit höhere Behörden, denen auf Grund ihrer Stellung ein gangbarer Lösungsweg zuzutrauen ist, an der Situation arbeiten ist uns leider nicht bekannt. Es gibt keine Informationen aus den zuständigen Ministerien. Aus diesem Grund haben die Stadt Joachimsthal und das Amt Joachimsthal (Schorfheide) einen offenen Brief an die Justizministerin Frau B. Blechinger verfasst, in dem auf die Vorortsituation und bestehende Fragen in der Bevölkerung Bezug genommen wird. Eine Beantwortung dieses Briefes steht zum jetzigen Zeitpunkt jedoch noch aus.

Wir werden uns darum bemühen, dass Herrn K., der weiter stark an einer Therapie interessiert ist, die Chance gegeben wird, seine abgebrochene Therapie in einer anderen Einrichtung fortzusetzen.


D. Protzmann G. Schneider
Amtsdirektor Bürgermeisterin


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