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Bosch Rexroth übernimmt zwei Firmen
Lohr am Main/Joachimsthal (dpa) Der Antriebs- und Steuerungsspezialist Bosch Rexroth erweitert sein Angebot für die Werkzeugmaschinen-Industrie. Wie das Unternehmen am Montag am Firmensitz im unterfränkischen Lohr am Main mitteilte, seien die Interlit Joistgen GmbH (Köln) und deren Schwesterfirma, die MSG Maschinen- und Stahlbau GmbH mit Sitz in Joachimsthal (Barnim), übernommen worden.
Ein entsprechender Vertrag wurde den Angaben zufolge am vergangenen Freitag unterzeichnet. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Das Kartellamt muss der Übernahme noch zustimmen."Wir werden alle Mitarbeiter übernehmen", sagte eine Unternehmenssprecherin mit Blick auf die Zukunft der gut 100 Beschäftigten. Interlit Joistgen entwickelt und vertreibt Systeme für Kühl- und Schmiertechnik, die vor allem in Werkzeugmaschinen zum Einsatz kommen. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete das Kölner Unternehmen den Angaben zufolge mit etwa 20 Mitarbeitern einen Umsatz von gut 13 Millionen Euro. Der Umsatz von MSG habe etwa sieben Millionen Euro betragen, hieß es. Hier seien 80 Mitarbeiter beschäftigt.
"Mit dem Erwerb der beiden Unternehmen stärken wir unser Geschäft mit der Werkzeugmaschinenindustrie und reagieren auf den gestiegenen Kundenbedarf an Komplettlösungen aus einer Hand", sagte der Vorstandschef der Bosch Rexroth AG, Albert Hieronimus, laut Mitteilung. Künftig könne der Maschinenbauer die komplette Versorgungseinheit für Werkzeugmaschinen anbieten.
Im vergangenen Jahr war der Umsatz der Bosch-Tochter mit weltweit rund 33 000 Beschäftigten um 8,8 Prozent auf rund 5,4 Milliarden Euro geklettert. Zum Ergebnis wurden keine Angaben gemacht. Bosch Rexroth war 2001 aus der Zusammenführung von Mannesmann Rexroth und Bosch Automatisationstechnik entstanden.
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